Kreditkarten im Vergleich: ✓ Bonusprogramme ✓ Dauerhaft kostenlos ✓ Weltweit bezahlen ohne Gebühren.

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Das Wesentliche zuerst

  • Eine Kreditkarte erfüllt mehrere Funktionen: Sie ermöglicht in der Regel das bargeldlose Bezahlen in Geschäften auf der ganzen Welt, Bargeldabhebungen an Geldautomaten und Einkäufe im Internet.
  • Es gibt verschiedene Arten von Kreditkarten, die sich in ihrer Verwendung unterscheiden. Bei manchen muss der Karteninhaber die Beträge aktiv bezahlen, bei anderen werden sie automatisch abgebucht. Bei einigen Karten ist eine Ratenzahlungsfunktion möglich.
  • Verbraucher können zwischen Kreditkarten mit oder ohne Jahresgebühr wählen. Die sogenannten Premium-Kreditkarten sind zwar teurer, bieten dem Karteninhaber aber zusätzliche Funktionen wie Reiseversicherung, Mietwagenversicherung oder Auslandsreiseversicherung.
  • Verbraucher können über hier verschiedene Kreditkarten vergleichen und beantrage

 

Kreditkarte Vergleich

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Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Die Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, mit dem Verbraucher in Geschäften bargeldlos bezahlen und Geld an Geldautomaten abheben können. Es ermöglicht ihnen auch, online einzukaufen. Es gibt verschiedene Arten von Kreditkarten. Bei manchen hat der Karteninhaber – wie der Name schon sagt – ein Kreditlimit. Dies ist bei Kreditkarten vom Typ Charge und Credit der Fall. Bei Prepaid-Karten hingegen muss der Nutzer Guthaben aufladen, bevor er mit der Karte bezahlen kann.

Bei Debitkarten und Kreditkarten werden die vom Karteninhaber getätigten Ausgaben über den Abrechnungszeitraum, in der Regel einen Monat, von der Bank eingezogen und am Ende in Form eines Gesamtbetrages auf dem Konto des Karteninhabers abgebucht. Bei einigen Modellen muss der Karteninhaber den Einzahlungsbetrag auch selbst überweisen. Optional können Karteninhaber auch eine Teilrückerstattungsfunktion für eine Kreditkarte wählen. In diesem Fall erstattet der Kartennutzer die geleisteten Beträge in mehreren Raten. Wenn das Kreditlimit zum Zeitpunkt der Abrechnung nicht vollständig ausgeglichen ist, können Zinsen fällig werden. Bei Zahlungen während des Abrechnungszeitraums fallen in der Regel keine Zinsen an.

Viele Banken bieten eine Kreditkarte mit Girokonto an, die als Verrechnungskonto genutzt werden kann. Ebenso können Verbraucher bei vielen Banken Kreditkarten ohne Girokonto beantragen. Karteninhaber können in diesem Fall einfach ihr bestehendes Girokonto als Verrechnungskonto verwenden.

Was sind die Vorteile einer Kreditkarte?

Zinsfreies Guthaben, Bargeldbezug, bargeldloses Bezahlen, mobiles und kontaktloses Bezahlen an der Ladenkasse, Online-Shopping oder Flug- und Hotelbuchung – eine Kreditkarte hat viele Vorteile. Einige Karten ermöglichen es Karteninhabern auch, überall auf der Welt kostenlos Bargeld abzuheben. Darüber hinaus profitieren Verbraucher von hohem Komfort und je nach Kartentyp weiteren Services. Hier ist ein Überblick über die Vorteile:

Zinzfreier Kredit

Mit dem Auszahlungslimit von Charge Cards und Kreditkarten bekommt der Karteninhaber fast ein kleines Guthaben. Für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen muss er keine Zinsen zahlen. So können auch bei finanziellen Schwierigkeiten Reparaturen oder kleine Alltagswünsche bezahlt werden, ohne dass der Überziehungskredit in Anspruch genommen werden muss und relativ hohe Zinsen sofort fällig werden. Von dieser Möglichkeit sollte jedoch nur Gebrauch gemacht werden, wenn die Erstattung innerhalb von 30 Tagen sichergestellt werden kann. Bei Kreditkarten mit Ratenzahlungsfunktion kann auch eine längere Laufzeit für die Gutschrift gewählt werden. Allerdings sind dann manchmal erhebliche Zinsen fällig.

Zusatzleistungen durch Versicherungen und Rabattprogramme

Sogenannte Premium-Kreditkarten bieten ihren Besitzern dank einer Reihe von Services vor allem auf Reisen erhöhten Komfort. Einige Banken bieten beispielsweise einen Dokumentenservice an, der Urlaubern hilft, wichtige Dokumente abzurufen und zu sperren. Einige Karten beinhalten auch eine Auslandskrankenversicherung, eine Reiserücktrittsversicherung und eine Mietwagenversicherung. Je nach Kreditkarte erhalten Karteninhaber für jeden Einkauf Bonuspunkte, die bei teilnehmenden Händlern Rabatte oder Gratisprodukte einbringen. High-End-Spezialkreditkarten wie Platin-Kreditkarten oder „Schwarze Kreditkarten“ haben oft deutlich höhere Jahresgebühren.

Online kaufen, Flüge und Hotels buchen

Mit einer Kreditkarte wird das Online-Shopping zum Kinderspiel. Oft reicht es aus, die Kartennummer und den Sicherheitscode für den zu bezahlenden Einkauf anzugeben. Gleiches gilt für die Buchung von Flügen und Hotels über das Internet, für die in der Regel eine Kreditkarte erforderlich ist.

Kontaktlos bezahlen

Verbraucher können kontaktlos mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Die Near-Field-Communication (NFC)-Funktion ermöglicht das Bezahlen von Beträgen bis 25 Euro, je nach Bank sogar 50 Euro, an den entsprechenden Kassenterminals ohne PIN-Eingabe.

Weltweit kostenlos bezahlen und abheben

Einige Banken bieten Karten an, für die sie beim Geldabheben oder Bezahlen im Ausland keine Gebühren für die Nutzung im Ausland erheben. Kartennutzer können so überall auf der Welt auch bargeldlos bezahlen. Bei einer Barabhebung wird, wenn überhaupt, nur die Provision des lokalen Betreibers des Distributors belastet.

Bezahlen Sie unterwegs mit Ihrem Smartphone

Dank der mobilen Bezahldienste deutscher Banken und Interbankenanbieter wie Google oder Apple können Kartennutzer ihre Kreditkarte virtualisieren, wenn sie die Daten auf ihrem Smartphone hinterlegen. So können sie an der Ladenkasse quasi on-the-fly bezahlen, indem sie ihr Smartphone mit der entsprechenden offenen Anwendung in die Nähe des Bezahlterminals legen.

Apple Pay und Google Pay Kreditkartenvergleich

Seit 2018 können deutsche Verbraucher sowohl mit ihrem iPhone als auch mit ihrem Android-Smartphone mobil und kontaktlos bezahlen. Ermöglicht wird dies durch die Interbank-Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay. Die beiden amerikanischen Konzerne arbeiten mit verschiedenen deutschen Banken zusammen. Ihre Kunden können ihre Kreditkarten digital in der entsprechenden App hinterlegen und benötigen zum Einkaufen nur noch ihr Smartphone.

Welche Banken Apple Pay und Google Pay anbieten, erfahren Sie in unserem Kreditkartenvergleich. Jeder Karte, die für Mobile Payment qualifiziert ist, ist ein entsprechender Hinweis in Form des Apple Pay Logos und/oder Google Pay beigefügt. Und wenn Sie die für Sie passende Kreditkarte gefunden haben, können Sie diese ganz einfach aus dem Vergleich heraus beantragen.

Welche Bedingungen muss ich erfüllen, um eine Kreditkarte zu erhalten?

Je nach Kreditkartentyp stellt die Bank vor der Autorisierung der Kreditkarte bestimmte Anforderungen an den Antragsteller:

  • über 18 Jahre alt sein
  • Fester Wohnsitz in Deutschland
  • ausreichende Zahlungsfähigkeit (unter anderem regelmäßiges Einkommen)
  • Kreditinformationen/Bonitätsauskunft (für Kredit- und Kreditkartentyp)

Ausnahme: Prepaid-Kreditkarte:

Für eine Prepaid Card gelten weniger Konditionen als für andere Kreditkartenarten, da diese Karte ausschließlich auf Kreditbasis funktioniert. Da die Bank keinen Kredit vergibt, geht sie auch kein Risiko ein.

  • Für eine Prepaid-Kreditkarte müssen Sie nicht volljährig sein.
  • Bei dieser Kreditkartenart verlangt die Bank keine Auskunft von der Schufa.

Welche Kreditkartenart ist die richtige für mich?

Welche Kreditkarte ist die richtige für mich

Hintergrund Vektor erstellt von rawpixel.com – de.freepik.com

Nicht alle Kreditkarten sind gleich. Der Hauptunterschied zwischen den verschiedenen Kartentypen besteht in der Art der Abrechnung und ob dem Benutzer ein Kreditlimit gewährt wird oder nicht.

Hier eine Übersicht über die fünf Typen:

Kreditkarte zum Aufladen / Charge Card

Bei dieser weit verbreiteten Kreditkarte räumt die Bank dem Karteninhaber eine Ausgabenlimite ein. Die vom Karteninhaber getätigten Ausgaben werden monatlich von der Bank in Gesamtsumme vom Referenzkonto abgebucht, auf das der Karteninhaber den Betrag überweist.

Debitkarte

Die Debitkarte hat kein Ausgabenlimit. Mit der Debitkarte können Verbraucher bargeldlos bezahlen, online einkaufen und Geld an Geldautomaten abheben. Die Beträge werden direkt vom Girokonto abgebucht.

Kreditkarte / Revolving Card

Genau wie die Debitkarte hat die Kreditkarte ein Kreditlimit. Bei diesem Kartentyp haben Karteninhaber jedoch eine Teilrückerstattungsmöglichkeit: Neben der Möglichkeit, die mit der Karte getätigten Beträge einmal im Monat zu einer Gesamtsumme zählen zu lassen, können Karteninhaber auch eine gestaffelte Zahlung wählen. Die Teilzahlungsfunktion kann jedoch mit Zinsaufwand verbunden sein. Verbraucher sollten bei der Auswahl der Karte auf die vordefinierte Zahlungsmethode achten.

Prepaid Karte

Bevor sie die Prepaid-Karte nutzen können, müssen Verbraucher diese mit Guthaben aufladen, da es bei einer Prepaid-Karte kein Kreditlimit gibt. Karteninhaber können nur bis zur Höhe des aufgeladenen Guthabens bezahlen. In der Regel handelt es sich bei einer Prepaid-Karte um eine Kreditkarte ohne Guthaben. Es ist nicht möglich, in die roten Zahlen zu fallen, weshalb diese Karte gut für einkommensschwache Verbraucher oder Studenten geeignet ist. Auch Kinder ab zwölf Jahren können Prepaid-Karten nutzen.

Daily Charge Card

Die Daily Charge Card ist eine Kombination aus Debitkarte und Charge Card. Verfügt der Karteninhaber nicht mehr über ein ausreichendes Guthaben auf seinem Girokonto, um eine Zahlung vorzunehmen, kommt das Kreditlimit der Daily Charge Card zum Tragen, die Beträge werden dann monatlich vom Girokonto des Kunden bei der Bank abgebucht.


Tipp:

Welchen Kreditkartenanbieter soll ich wählen?

Auch der Kreditkartenanbieter sollte bei der Auswahl der passenden Karte eine Rolle spielen. Verschiedene Anbieter bieten in der Regel alle unterschiedlichen Kartentypen an. Unterschiede gibt es bei der Anzahl der Akzeptanzstellen. Mastercard- und Visa-Kreditkarten werden fast überall auf der Welt akzeptiert. Andere Anbieter wie American Express oder Diners Club sind dagegen in Deutschland weniger verbreitet.


Anzahl der Kreditkartenbesitzer in Deutschland nach Marke der Kreditkarte

Quelle: statista.com – Anzahl der Kreditkartenbesitzer in Deutschland nach Marke der Kreditkarte von 2013 bis 2020
#Kreditkarte

Kreditkarte ohne Schufa

Bei Debitkarten, Kreditkarten und Tagesdebitkarten prüft die Bank die Bonität des Antragstellers, um sicherzustellen, dass er die aufgelaufenen Kosten erstatten kann. Fällt die Bonitätsprüfung negativ aus, beispielsweise weil der Antragsteller bereits einen oder mehrere negative Einträge in der Schufa hat, stellt ihm die Bank keine Karte aus. Bei Arbeitslosigkeit oder für Studierende reicht die Zahlungsfähigkeit oft nicht aus.

Für Menschen, deren Bonität für herkömmliche Kreditkarten nicht ausreicht, haben die Anbieter ein Modell im Angebot: die Prepaid-Karte.

Die Prepaid-Karte wird auf Kreditbasis verwaltet, das heißt, der Besitzer muss die Karte erst mit Guthaben aufladen, bevor sie genutzt werden kann. Ist der aufgeladene Betrag aufgebraucht, kann er die Karte nicht mehr verwenden, bis er sie wieder aufgeladen hat. Bei einer Prepaid-Karte genießt der Besitzer in der Regel die gleichen Vorteile wie bei jeder anderen Kartenart. Allerdings akzeptieren einige Hotelketten im Allgemeinen keine Kreditkarten ohne Schufa.

Wie viel kostet eine Kreditkarte?

Je nach Modell und Finanzinstitut können bei der Verwendung einer Kreditkarte unterschiedliche Gebühren anfallen. Bei einer kostenlosen Kreditkarte zahlt der Inhaber keine Jahresgebühr, jedoch können bei der Nutzung der Karte, beispielsweise beim Geldabheben im Ausland, zusätzliche Gebühren anfallen. Beim Kreditkartenvergleich sollten Verbraucher auf folgende Gebühren achten:

Jahresgebühren

Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist einmal im Jahr fällig und wird von einem Verrechnungskonto, oft einem angeschlossenen Girokonto, bezahlt. Einige Kreditinstitute bieten kostenlose Kreditkarten an, für die keine dauerhafte Jahresgebühr anfällt, während andere Kartenherausgeber Karten anbieten, die nur im ersten Jahr kostenlos sind. Häufig ist die Befreiung von einem Jahresbeitrag an zusätzliche Bedingungen geknüpft, wie zum Beispiel an einen bestimmten Mindestjahresumsatz.

Gebühren für Zahlungen ins Ausland

Einige Banken berechnen dem Karteninhaber eine Gebühr, wenn er die Karte für Zahlungen außerhalb des Euroraums verwendet – dies wird als Auslandsnutzungsgebühr bezeichnet. Denn für die Umrechnung in eine Fremdwährung müssen die Banken selbst Gebühren zahlen. Außerhalb des Euroraums bieten verschiedene Automaten die direkte Umrechnung in Euro an. Es ist besser, darauf zu verzichten, da der Wechselkurs meist schlechter ist als der der Bank oder des Kreditkartenanbieters.

Gebühren für Geldautomatenabhebungen

Je nachdem, bei welchem Finanzinstitut ein Kreditkarteninhaber am Geldautomaten Bargeld abhebt, können Gebühren anfallen. Die Höhe der Abhebung richtet sich nach der Höhe der Abhebung: Die meisten Banken verlangen zwischen einem und vier Prozent des Abhebungsbetrags, bei mindestens vier bis sechs Euro. Einige Kreditinstitute bieten Karten an, mit denen Karteninhaber weltweit kostenlos Geld an Geldautomaten abheben können. Einige ausländische Geldautomatenbetreiber erheben jedoch zusätzliche Gebühren, die selbst Banken, die weltweit kostenlose Bargeldabhebungen ermöglichen, nicht erstatten können – das sind „individuelle Gebühren“ („Überlastungen“). Der Karteninhaber sieht den Provisionsbetrag vor der Auszahlung auf dem Bildschirm des Geldautomaten. Er kann die Transaktion stornieren und nach einem anderen Geldautomaten suchen.

Kreditzinsen für die Kreditkarte

Bei der Kreditkartenart Kreditkarte wird der Betrag, den der Karteninhaber bei der Abrechnung mit der Kreditkarte noch nicht bezahlt hat, monatlich verzinst. Wer zum Beispiel Anfang des Monats Schuhe kauft, seine Reise eine Woche später bucht und dann seine unbezahlte Kreditkartenrechnung nicht pünktlich begleicht, muss den unbezahlten Betrag verzinsen. Der effektive Jahreszins variiert je nach Bank zwischen sechs und 22 %.


Übersicht der Kreditkartenkosten

Kreditkartenkosten

Kreditkartenkosten: Welche Kosten fallen bei einer Kreditkarte an?

  • Jahresgebühr: von null bis 600 Euro (je nach Bank und Kartentyp)
  • Abhebungen an Geldautomaten: Von null bis vier Prozent des abgehobenen Betrags; Mindestgebühr von vier bis sechs Euro (je nach Bank)
  • Nutzungsgebühren im Ausland und Geldautomatengebühren im Ausland: null bis zwei Prozent, zuzüglich eventueller Gebühren für Bargeldabhebungen (je nach Bank).
  • Zinssatz: zwischen 6,50 % und 22,80 % eff. p.a. (nur für Kreditkarten – abhängig von der Bank)

Warum Kreditkarten vergleichen?

Wer eine Kreditkarte sucht, hat die Qual der Wahl. Allein in Deutschland sind mehr als 1.000 Karten auf dem Markt. Sie zeichnen sich durch ihre Kosten und Leistungen aus. Ein Kreditkartenvergleich hilft Ihnen, die beste Karte zu finden, listet alle Konditionen und Vorteile übersichtlich auf und bietet einen schnellen Überblick über die anfallenden Kosten.

Verbraucher sollten sich zunächst fragen, wofür sie die Karte brauchen: Während eine Karte für Weltenbummler in Ordnung ist, bietet eine andere vielleicht das beste Angebot für alle, die auf Reisen finanziell flexibel bleiben wollen.

Wie beantrage ich eine Kreditkarte online?

Haben Sie schon die beste Kreditkarte für Sie gefunden? Mit wenigen Klicks können Sie es direkt im Kreditkartenvergleich anfordern:

  • Kreditkarte und dazugehörige Informationen erhalten
  • Einige Tage nach Abschluss Ihres Antrags erhalten Sie Ihre neue Kreditkarte per Post. Den Geheimcode erhalten Sie dann in einem separaten Brief.
Online-Antrag ausfüllen

Schritt 1

Füllen Sie die Online-Bewerbung aus

  • Füllen Sie das Online-Anfrageformular aus. Neben Ihren persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Tätigkeit geben Sie auch eine gültige E-Mail-Adresse ein. Außer bei der Prepaid-Karte müssen Sie auch Ihr Einkommen angeben.

Schritt 2

Lassen Sie Ihren Kreditkartenantrag verifizieren

  • Direkt nach der Online-Bewerbung können Sie alle wichtigen Bewerbungsunterlagen im PDF-Format herunterladen. Bei einigen Kreditinstituten erhalten Sie die Unterlagen per Post.
title=Legitimierung durchführen

Schritt 3

Weiter zur Durchführung der Legitimation

  • Normalerweise benötigt die ausstellende Bank einen Identitätsnachweis von Ihnen. In den meisten Banken funktioniert es dank des Video-Ident-Verfahrens ganz ohne Papierkram: Damit können Sie sich in wenigen Minuten von zu Hause aus per Smartphone, Tablet oder Computer legitimieren. Mit dem Postident-Verfahren können Sie sich auch bei der nächsten Poststelle legitimieren. Dazu benötigen Sie den ordnungsgemäß ausgefüllten Postident-Coupon und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Schritt 4

Unterschreiben Sie den Kreditkartenantrag

  • Am einfachsten signieren Sie Ihren Kreditkartenantrag nach Ihrer Legitimation mit der Videoidentität mit einer digitalen Signatur. Diese sogenannte qualifizierte elektronische Signatur (QES) ersetzt Ihre manuelle Unterschrift und macht Papierkram überflüssig. Anschließend wird die Anfrage elektronisch direkt an Ihre neue Bank gesendet. Sie können Ihren ausgedruckten und unterschriebenen Antrag auch per Post zusenden.
Kreditkarte erhalten

Schritt 5

Kreditkarte und dazugehörige Informationen erhalten

  • Einige Tage nach Abschluss Ihres Antrags erhalten Sie Ihre neue Kreditkarte per Post. Den Geheimcode erhalten Sie dann in einem separaten Brief.

Welche Vorteile haben Kreditkarten im Ausland?

Die Kreditkarte im Ausland ist nicht nur für Vielreisende ein wichtiger Reisebegleiter. Auch für Urlauber ist es eine sichere und vorteilhafte Alternative zum Bargeld, die auf Reisen gewisse Vorteile bietet:

Kreditkarte kann deaktiviert werden

Wird im Urlaub Bargeld gestohlen, geht es verloren. Bei Verlust der Karte können Urlauber diese sofort sperren lassen und den Schaden begrenzen.

Für den Notfall ist alles geplant

Einige Banken bieten Kreditkarten mit Zusatzleistungen an, die dem Besitzer bei Verlust seiner Kreditkarte im Ausland schnell helfen, zum Beispiel mit einer Ersatzkarte oder Notfallbargeld.

Gebühren können reduziert werden

Wenn Sie im Urlaub mit Ihrer Karte Geld an einem Geldautomaten abheben möchten, müssen Sie bei einigen Geldautomatenbetreibern Abhebungsgebühren („Zuschläge“) bezahlen – obwohl der Reisende mit seinem Guthaben weltweit am Geldautomaten kostenlos Geld abheben kann Karte. Urlauber sollten stattdessen nach einem Geldautomaten suchen, an dem sie kostenlos abheben können. Meistens funktioniert dies bei Geldautomaten, bei denen der Bildschirm das gleiche Logo wie die Kreditkarte anzeigt, die sie haben. Im Allgemeinen können Urlauber das Problem umgehen, indem sie in Geschäften und Restaurants mit ihrer Kreditkarte bezahlen. In vielen Ländern ist dies kein Problem. Reisende müssten dann nur noch ein- oder zweimal Bargeld abheben, beispielsweise um ein Trinkgeld zu zahlen.


Tipp

Eine Kreditkarte fürs Reisen: Was tun, bevor es losgeht

Aktivieren Sie Ihre Kreditkarte im Ausland

Um böse Überraschungen im Urlaub zu vermeiden, empfiehlt es sich, vor der Abreise mit Ihrer Bank Kontakt aufzunehmen. Aus Sicherheitsgründen sperren einige Finanzinstitute in einigen Ländern Karten. Informieren Sie die Bank des Landes, in das Sie reisen möchten, damit diese gegebenenfalls die Kreditkarte entsperren kann. Damit wird auch verhindert, dass die Bank die Karte aus Sicherheitsgründen präventiv sperrt, wenn mehrere Transaktionen aus unterschiedlichen Regionen rund um Ihren Urlaubsort verdächtig erscheinen.

Überprüfen Sie das Kreditkartenlimit

Darüber hinaus müssen Sie ggf. Ihr Kartenlimit erhöhen, wenn Ihre Bonität dies zulässt und die Bank Ihnen diese Möglichkeit bietet. Bei einem relativ niedrigen Kreditlimit kann es schwierig sein, einen Mietwagen zu reservieren.

Fremdwährung in Deutschland beschaffen oder im Bestimmungsland abheben?

Möchten Sie vor einer Reise zur Bank gehen, um in Deutschland Bargeld aus dem Zielland zu holen? Dies ist im Allgemeinen keine gute Idee. Viele deutsche Banken bieten in der Regel einen günstigeren Wechselkurs an oder erheben eine Wechselkursgebühr. Wenn Sie vor Ort am Zielflughafen mit einer Kreditkarte Geld abheben, erhalten Sie in der Regel einen besseren Wechselkurs. Mit der Kreditkarte weltweit kostenlos Bargeld abheben zu können, ist ein großer Vorteil.


Wie sicher ist eine Kreditkarte?

 

Kreditkarte Vorderseite und Rückseite Sicherheitsmerkmale

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Wie jede andere Zahlungsmethode können auch Kreditkarten von Betrügern missbraucht werden. Aus diesem Grund haben die Anbieter ihre Kreditkarten mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die Karteninhaber bestens vor unberechtigtem Zugriff schützen – egal ob Sie mit Ihrer Karte Geld am Geldautomaten abheben, kontaktlos im Supermarkt bezahlen oder online einkaufen. Dank fortschrittlicher Technologie ist die Kreditkarte ein sicheres Zahlungsmittel. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Sicherheitsfunktionen:

Bild: Sicherheitsmerkmale der Kreditkarte auf der Vorderseite

EMV-Chip

Im Vergleich zu seinem Vorgänger lässt sich der EMV-Chip weniger leicht auslesen oder duplizieren. Die im Chip gespeicherten Daten sind fälschungs- und kopiergeschützt. Seit dem 01.01.2011 ist der EMV-Chip für Kreditkarten in Europa obligatorisch.

Bild: Sicherheitsmerkmale der Kreditkarte auf der Rückseite

Hologramm

Eine Manipulation dieses Sicherheitsmerkmals ist sehr teuer und schwierig. Während das Hologramm von Visa eine Taube zeigt, zeigt das Hologramm von MasterCard zwei sich kreuzende Erdkugeln und das Mastercard-Logo.

Sicherheitszeichen

Unter Einwirkung von ultraviolettem Licht ist auf der Karte ein Sicherheitszeichen sichtbar. Bei Mastercard sind dies zum Beispiel die Buchstaben „M“ und „C“.

Karten-Bestätigungsnummer / Prüfnummer

Die Kartenprüfnummer – auch Kartenprüfnummer, CVC2 oder CVV2 genannt – besteht aus den letzten drei Ziffern rechts neben dem Unterschriftsstreifen auf der Rückseite der Karte. Diese Nummer wird beispielsweise verwendet, um zu überprüfen, ob der Käufer bei einem Online-Kauf die Karte physisch besitzt.


Außerdem: 3D-Sicher

Das 3D-Secure-Verfahren bietet zusätzlichen Passwortschutz beim Einkaufen im Internet. Sobald sich der Kunde während eines Online-Kaufs in einem Bezahlvorgang befindet, sendet der Store eine Anfrage an die Bank. Dies öffnet ein spezielles Navigationsfenster zur Identifizierung des Karteninhabers. In diesem Fenster gibt der Kunde seinen 3D-PIN-Code ein und autorisiert damit die Zahlung per Karte. Erst wenn der PIN-Code korrekt eingegeben wurde und die Bank die Identität des Karteninhabers bestätigt hat, kann die Transaktion durchgeführt und der Kauf abgeschlossen werden.


Kreditkartensicherheit im Alltag

So verhindern Sie den alltäglichen Kreditkartenmissbrauch

  • Bewahren Sie Ihre Kreditkarte und Ihren PIN-Code immer getrennt auf.
  • Die Bank wird Sie niemals nach Ihrer PIN oder TAN fragen, weder per Post noch per E-Mail. Geben Sie Ihren PIN-Code niemals an Dritte weiter.
  • Wenn Sie sich bei einer E-Mail-Anfrage Ihrer Kreditkarte unsicher sind, fragen Sie immer bei der Bank nach einer Rückversicherung.
  • Lassen Sie Ihre Karte bei Verlust oder begründetem Betrugsverdacht umgehend sperren.
  • Bietet Ihre Bank diesen Service an, nutzen Sie beim Online-Shopping das sogenannte 3D-Secure-Verfahren.
  • Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Kreditkartenabrechnung. Bei Unregelmäßigkeiten können Sie weiteren Schaden vermeiden und möglichen Betrug aufdecken.

Wer haftet für den Verlust der Kreditkarte?

Bei Verlust oder Diebstahl der Kreditkarte haften Karteninhaber nach den gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich bis maximal 50 Euro. Die beiden größten Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard berechnen den Kunden diesen Betrag jedoch nicht – sie wenden eine sogenannte „Zero Liability Policy“ an. Dies bedeutet, dass der Kunde für die unbefugte Verwendung seiner Karte in keiner Weise verantwortlich ist.

Wird jedoch grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen, kann der Karteninhaber für alle Schäden haftbar gemacht werden. Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die Karte mit dem PIN-Code oder an einem leicht zugänglichen Ort, wie beispielsweise einer unbeaufsichtigt gelassenen Brieftasche, aufbewahrt wurde.

Wie kann ich meine Kreditkarte sperren?

Sollten Sie feststellen, dass Ihre Kreditkarte fehlt oder Sie ungewöhnliche Transaktionen auf Ihrer Kreditkartenabrechnung bemerken, sollten Sie sofort zum Telefon greifen und Ihre Kreditkarte sperren lassen. Dafür gibt es eine allgemeine Notrufnummer, die sogenannte Notfall-Sperrnummer.

Unter der Rufnummer 116 116 können Karteninhaber ihre Karte außer Betrieb nehmen lassen. Sie werden dann an den jeweiligen Absender weitergeleitet.

Etwa 85 Prozent der Kreditkartenherausgeber nehmen an diesem Service teil. Betroffene können sich auch direkt an den Kartenherausgeber wenden. Herausgeber ist entweder die Bank, die die Karte ausgestellt hat, oder ein Kreditkartenunternehmen wie American Express, das seine Karten selbst ausgibt. Visa bietet auch eine eigene Notrufnummer an, ist aber nicht selbst Herausgeberin der gleichnamigen Kreditkarten. Eine Übersicht der Telefonnummern finden Sie in der Tabelle.

Karteninhaber müssen nach dem Anruf unbedingt Datum und Uhrzeit für einen eventuellen Haftungsausschluss notieren.

Mastercard

    • Aus Deutschland: 0800-071-3542
    • Aus dem Ausland: +1-636-722-7111
  •  

Visa

    • Aus Deutschland: 0800 8118440
    • Aus dem Ausland: +1 303 697 1096
  •  

American Express

    • Aus Deutschland: 069 97 97 1000
    • Aus dem Ausland: +49 69 97 97 1000

Diners Club

    • Aus Deutschland: 069 900 150 – 135 oder – 136
    • Aus dem Ausland: +49 69 900 150 – 135 oder – 136

FAQ | Fragen & Antworten zur Kreditkarte

Kreditkarten werden von Banken oder Kreditinstituten ausgegeben. Als Kreditkarteninhaber haben Sie ein monatliches Limit, mit dem Sie weltweit Zahlungen tätigen können. Eine weitere Variante ist die Prepaid-Kreditkarte, die auf Basis einer Gutschrift verwaltet wird.

Dies kann sich vom Anbieter der Kreditkarte unterscheiden – hier einige Beispiele:

Sparkasse: Alle Zahlungen werden bis zum 25. des Monats eingezogen und 10 Tage später von Ihrem Konto abgebucht. Wird der Betrag von Ihrem Sparkassenkonto abgebucht, steht Ihnen das Kartenlimit am Werktag nach der Abhebung wieder zur Verfügung.

Wann wird die Mastercard belastet?
Die Abrechnung erfolgt immer zum Monatsende. Darin sind alle Zahlungen enthalten, die bis zum 18. des Monats geleistet wurden. Der Gesamtbetrag wird dann automatisch von dem für die Kreditkarte registrierten Referenzkonto abgebucht.

Wann wird die Visa-Karte belastet?
Monatliche Auszahlungen

Transaktionen mit Ihrer Visa Card werden einmal am 4. des Monats in Rechnung gestellt. Dank Ihrem Online-Banking profitieren Sie von totaler Transparenz bei allen Lastschriften.

Was braucht es, um eine Kreditkarte zu bekommen?

Grundsätzlich gelten jedoch folgende Bedingungen:

Volljährig sein: Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Wohnsitz: Sie müssen Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, um in diesem Land eine Kreditkarte zu erhalten.

Bonität: Ihre Bank prüft gleichzeitig mit dem Kreditkartenantrag, ob Sie kreditwürdig sind.

Unabhängig davon, ob es sich bei der zu beantragenden Kreditkarte um eine Visa-, MasterCard- oder American Express-Karte handelt, dauert es zwischen zwei Tagen und sechs Wochen, bis Sie die beantragte Karte erhalten.

Sie können sowohl in stationären Geschäften, als auch online mit Ihrer Kreditkarte bezahlen.  

Kaufen Sie wie gewohnt ein und geben Sie beim Bezahlen an, dass Sie Ihre Kreditkarte verwenden möchten.
Der jeweilige Betrag wird erfasst und erscheint am Monatsende auf der Kreditkartenabrechnung.
Gleichzeitig wird der Betrag von Ihrem Auszahlungslimit abgezogen.

Wo finde ich meine Kartenprüfnummer? Die Prüfnummer befindet sich unter dem Magnetstreifen auf der Rückseite Ihrer Kreditkarte.
Die Kartenprüfnummer ist ein dreistelliges Sicherheitsmerkmal, das sich auf der Rückseite Ihrer Karte befindet. Diese drei Nummern finden Sie im oder rechts neben dem Unterschriftenbereich. Die Kartenprüfnummer ist nur auf der Karte aufgedruckt.

Tatsächlich gibt es keine großen Unterschiede. Mit der Mastercard bezahlen Sie in über 210 Ländern und an 36 Millionen Akzeptanzstellen. Visa wird in über 200 Ländern und 38 Millionen Akzeptanzstellen akzeptiert.

Um eine Überweisung auf das mit Ihrer Kreditkarte verbundene Bankkonto zu tätigen, müssen Sie lediglich deren IBAN-Nummer angeben und sich selbst als Begünstigter bezeichnen. Verwenden Sie für eine Sammelüberweisung an Ihre Bank die 16-stellige Kreditkartennummer auf Ihrer Karte.

Ihre Kreditkartenabrechnung schickt Ihnen Ihre Bank jeden Monat zum Abrechnungsstichtag. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren Kontoauszug online einzusehen.

Um das Online-Banking nutzen zu können, müssen Sie in manchen Fallen eine Freischaltung für Onlinekäufe beantragen.

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